Aktuell · Auf den Nadeln

Jedem das Seine

Die Kommentare der Damen im letzten Nadeltreff zu meinem neuen Projekt:

Das wird ja nie fertig!

Kleinere Nadeln hast Du wohl nicht?

Du bist ja wahnsinnig/irre!

Meine Reaktionen:

Auf das Erste: Doch, irgendwann schon.

Das Zweite: Doch, habe ich, aber für dieses Projekt waren sie mir dann doch zu dünn.

auf das Letzte: Danke, das wollte ich schon immer bestätigt haben. 🙂

Und warum die Damen sooooo … wie darf man das nun beschreiben …entsetzt (?) waren:

Dieses Projekt hat sich klammheimlich auf meine Nadeln geschlichen und wächst seitdem täglich um einige Reihen:

Noch kann man nicht viel erkennen.

Es handelt sich dabei um den Anfang einer überaus leichtgewichtigen Jacke, die von oben nach unten gestrickt wird. Aber nicht als Raglan oder mit Passe, sondern nach der Contiguous-Methode. Diese Variante finde ich äußerst faszinierend.

Die Technik wird auf der verlinkten Seite ganz gut – auf Englisch – erklärt. Falls ich nun doch Murks baue, habe ich mir allderings ein äußerst ungünstiges Garn ausgewählt. Denn mit 1400 m auf 100 g und 2,75 mm Nadeln braucht frau  ’ne Weile bis daraus ein paar cm werden.  🙂

Das Projekt trägt den passenden Namen Lux ut a pluma, was auf lateinisch „Leicht wie eine Feder“ bedeutet. Wenn man für Größe 44/46 nur  150 g Wolle ist das FEDERLEICHT!

Die Maschenprobe von 32 M auf 10 cm löste bei meinen Damen wieder Entsetzensschreie aus und eine schüttelte den Kopf und nadelte mit ihren 8 mm Nadeln weiter – bei der Nadelstärke schüttel ich den Kopf 😉 . Ich denke jetzt NICHT daran und werde es auch NIE tun, dass ich ab Brusthöhe etwa 350 M auf der Nadel haben werde 😯 (an was anderes denken, schnell!)

Das Garn ist ein Traum: 100% Merino und verstrickt so schön weich. Anhand des dünnen Fadens kann man das ja erst am Gestrick feststellen. Gefärbt wurde es von Dye for Wool, die auch unter Dye for Yarn bekannt sind. Auch wenn das Garn auf dem Bild eher nach einem Blau aussieht, handelt es sich doch um ein Mystisches Grün, das mit schwarzen Stellen durchzogen ist.

Leider weiß ich noch nicht, wie ich die Blende arbeiten werde. 😦 Für Vorschläge von Euch bin ich jedoch offen. 🙂 Dazu ein paar Hinweise. Die Jacke wird insgesamt glatt rechts gestrickt (zumindest lautet so der Plan) und bekommt lange Ärmel. Meint Ihr ein Lochmuster macht das Ganze zu schwülstig? Lieber einen Rollrand? Hach, immer diese Entscheidungen…

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3 Kommentare zu „Jedem das Seine

  1. Hallo Petra,
    meiner Erfahrung nach hat die Schnelligkeit des Strickens nicht immer etwas mit der Garndicke zu tun, Merinogarne habe ich bisher immer relativ gut verstricken können (egal welche Nadelstärke), im Gegensatz zu dem Garn, was ich momentan auf den Nadeln habe……… 😦 (aber angeblich gibt es ein tolles Tragegefühl………..
    Wie heißt denn Dein Garn, bzw. wo bekommt man es, die Färbung hast Du ja verraten. 😉
    (Mantra: ich habe genug Wolle, ich habe genug Wolle, ich habe genug Wolle, ich habe genug Wolle, ich ha………. 😉 )
    Ok, Du wolltest Ideen für die Blende sammeln.
    Weil Du gerade so ein leichtes Garn verstrickst fallen mir sofort Rüschen (allerdings auch jeweils NUR die Blenden) ein, mit Trompetenärmeln, wenn Du denn relativ locker strickst.
    Falls Du eine Brettstickerin bist (Sorry, aber ich kann mir nicht merken, wer wie fest oder wie locker strickt, aber das sah gerade eher nach Brett aus.), könnte ich mir die Blende auch im Ajourmuster sehr schön vorstellen OHNE RÜSCHEN, aber auch wieder mit Trompetenärmeln im gleichen Ajourmuster.
    Viel Spaß beim stricken, ich kämpfe weiter mit „Fragola“.
    wollige Grüße aus dem nassen Köln
    Anke

  2. Was ist denn an der Nadelstärke auszusetzten? Ich finde sie ist eine gute Wahl, vor allem für dieses Garn 🙂 Wir haben da genau die gleiche Wellenlänge 😉
    Die Contiguous-Methode klingt wirklich interessant. Dann wird das Modell wahrscheinlich wieder ein Eigenentwurf, richtig?
    Welche Art von Blende zu stricken sollst, kann ich dir auch nicht sagen. Ich finde allerdings das Rippenmuster mit dem Wechsel von rechts verschränkten und links/rechts Maschen nicht schlecht 🙂 Das sieht irgendwie vertraut aber doch anders aus 😀

    Liebe Grüße,
    Lena

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