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Zu Besuch in der Fränkischen Schweiz, Teil 2

Hier also die Fortsetzung des Urlaubsberichts:

Der folgende Morgen brachte eine  negative Überraschung: Mein Knöchel war wahnsinnig angeschwollen und tat immer mehr weh. In der Nacht hatte sich mein Fuß mal in der Decke verheddert… Ich wäre schier an die Decke gegangen.

Also blieb uns nichts anders übrig als zum Arzt zu gehen. Mal eine andere Sehenswürdigkeit: die hiesige Gemeinschaftspraxis in Pottenstein 🙂 . Alle dort waren super nett, auch wenn ich die eine Dame wegen ihres Dialekts nur schlecht verstand. Vielleicht sollte ich nächstes Mal mit meinen breites Pfälzisch anfangen 😆

Der Arzt untersuchte und drückte auf meinen Fuß herum 👿  und kam zu dem Schluss, dass ich mir wohl ein zwei Bänder angerissen hätte. Da er aber nicht ausschließen könne, dass auch was gebrochen sein könnte, sollte ich doch bitte die Klinik in Pegnitz aufsuchen und mich dort röntgen lassen, er meldet mich auch gleich an. 😯 Ich bekam noch ein Rezept für eine Bandage, die ich eh brauchen würde und schon waren wir unterwegs zum Fotoshooting meiner Fußknochen.

Ich kam sofort dran. Hut ab, wie flott das ging. Mein Sohn löcherte derweil alle mit „Wie heißt Du?“ und informierte jeden, der es wissen oder auch  nicht wissen wollte über den Grund unserer Anwesenheit „Mama, hat Aua am Fuß.“ Er erntete viele Lacher – ich hab’s leider verpasst.

Gebrochen war nix, aber die Diagnose wurde bestätigt: Aussenbandteilruptur. Wenn das Band ganz gerissen wäre, würde es nicht mehr wehtun, sagte mir der Arzt noch. Schwacher Trost.

Die nächste Fahrt führte uns nach Pegnitz ins Sanitätsgeschäft. Dort waren alle sehr zuvorkommend und meine Kinder wurden reichlich mit diversen Werbe-Streuartikeln beschenkt. Töchterlein hatte nämlich verlauten lassen, dass sie bald Geburtstag haben würde. 😉

Nachdem die Bandage angelegt, ließ der Schmerz etwas nach. Humpelnd begaben wir (ich) uns in die Innenstadt, denn wir hatten alle Hunger. In Pegnitz selbst habe ich dann auch ein paar Bilder gemacht, allerdings wussten wir nicht, ob es hier irgendwas besonderes zum Ansehen gab, da wir Pegnitz ursprünglich nicht auf unserem Plan hatten.

Egal, hier mal ein paar Eindrücke von Pegnitz:

Am Abend (oder war’s der nächste Morgen?) sollte aus der evangelischen Kirche ein Gottesdienst via TV übertragen werden, darum wurden diverse Scheinwerfer (Unmengen) aufgestellt und in den Balustraden der Emporen verankert. Die ganze Zeit hörten wir Akkuschrauber, die das alte Holz quälten. Ich fand das unmöglich! Ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube nicht, dass das irgend ein Normalsterblicher dürfte – Löcher in das alte Holz bohren, um irgendwas dran zu befestigen – aber entweder für das Fernsehen die große Ausnahme gemacht oder das setzt sich da einfach drüber hinweg. Grrrr!

Zur Beruhigung gab’s dann Apfelstrudel.

Wieder auf dem Bauernhof angekommen, widmeten sich die Kids dem Fuhrpark und ich wurde von Katzen belagert. Die liebten meine Fleecedecke. 😉 und den Buggy von Sohnemann (der mir an dem Tag eine hilfreiche Stütze war 😉 )

Am darauffolgenden Tag waren wir auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Auf der Heimfahrt gelang mir dieses herrliche Blaue -Stunden-Panorama:

Was man diesem kleinen Bildchen nicht ansieht, ist, dass es aus 8 Einzelbildern zusammengesetzt wurde.

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2 Kommentare zu „Zu Besuch in der Fränkischen Schweiz, Teil 2

  1. Die Gegend , kenne Ich! Wohne in Forchheim, wäre auch was schönes für deine Fotolinse gewesen. Mit dem Fränkischen Dialekt hatte ich auch vor paar Jahren (29) so meine Probleme…als zugereiste Wienerin. Aber die Franken sind ein ganz liebes Völkchen.

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